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Elvira Fuhrmann und Michael Bußmann konnten in Wladiwostok ihren Titel in der Kategorie Paar 2 verteidigen. Elvira Fuhrmann war außerdem die einzige Sportlerin, die bei dieser WM gleich zwei Goldmedaillen – im Paar und Synchronlauf – gewann. Wir sprachen mit den beiden Weltmeistern.
TA: Wie haben Sie die Titelverteidigung im Paarlauf und ihren zweiten Sieg im Synchron nach 2009 erlebt?
Elvira Fuhrmann: Michael und ich hatten die Titelverteidigung im Visier – aber so ein Ziel in die Tat umzusetzen ist natürlich eine andere Sache. Wir hatten bei unserem Start dann ein sehr gutes Gefühl, waren ruhig und konnten unsere Leistung optimal abrufen. Nach dem Halbfinale lagen wir auf Platz 2 nach den Spaniern, aber wir gingen mit der Einstellung ins Finale, dass wir das packen und es hat dann ja auch geklappt. Beim Synchronlauf waren wir im letzten Jahr zweite nach den Iranerinnen geworden und mein persönliches Ziel war, mindestens dieses Dreierteam zu schlagen und möglichst auch Gold zu gewinnen.
Ich habe den zweiten Titelgewinn – im Synchron waren wir ja auch 2009 bereits Weltmeisterinnen gewesen – jeweils anders erlebt als den ersten. Beim ersten Mal bin ich im Grund ohne Erwartungen gestartet, beim zweiten Mal war dann schon eine klare Zielsetzung da. Die Freude war aber in beiden Fällen riesengroß und dass es in diesem Jahr zwei Goldmedaillen wurden, hat meine Erwartungen dann doch übertroffen!
TA: Im Paarlauf hatten Sie nur zwei Monate vor der WM einen Rückschlag verkraften müssen, als Sie als amtierende Weltmeister bei der Euro nur auf Platz vier gekommen sind – wie haben Sie dieses Tief überwunden?
Michael Bußmann: Vielleicht hatte unser Abschneiden bei der Euro ja auch etwas Gutes: Wir haben uns danach noch einmal richtig ins Zeug gelegt, haben vier Wochen lang intensive Videoanalysen betrieben, genau geschaut, was wir ändern wollen und das dann gezielt trainiert. Dann sind wir bei der Bayrischen Meisterschaft gestartet und haben anschließend noch ein bisschen nachgebessert. Bei der WM selbst waren wir angespannt, aber auch guter Stimmung. Wenn wir unsere persönliche Bestleistung gebracht hätten und Zweite oder Dritte geworden wären, hätten wir das auch akzeptiert. Bei der Euro wollten wir unbedingt gewinnen und alles noch besser machen als im Training – das hat dann prompt nicht funktioniert.
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