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Kampfsportlexikon

Was ist eigentlich WonHwaDo?

"Schon im alten Korea trafen sich die Menschen, um gemeinsam zu beten, zu meditieren, zu singen und zu tanzen", erklärt Lutz Winter von der deutschen Geschäftsstelle in Leipzig. Eine Zeit, in der sie ihre Umwelt und ihre Sorgen vergaßen und sich ganz der Musik hingaben: "Ihre Körper bewegten sich natürlich im Rhythmus der Musik. In Bewegungen, die weder einstudiert noch geübt wurden." Ein natürliches Gleiten, das von der Musik "diktiert" wurde. Aus diesen quasi ganz natürlichen und sanft fließenden Bewegungen ist dann das WonHwaDo entstanden.
Typisch sind unter anderem kreisförmige Bewegungen der Handflächen (wie sie auch beim Beten benutzt werden). Kreisbewegungen, die nicht nur dem Kampf dienen (können), sondern zudem die Ki-, sprich: Lebensenergie, übertragen und damit Körper und Geist gut tun.
Begründer des WonHwaDo ist Großmeister Han Bong Ki. Großmeister Han wurde 1944 in Korea geboren. Schon in seiner Jugend trainierte er verschiedene Kampfkünste. Nach Jahren der Meditation und des Fastens in den 60er Jahren begann Han schließlich, selbst zu unterrichten. Anfangs nur einige wenige Vertraute und Freunde, ehe – mit dem Entstehen eines größeren Schülerkreises – die Techniken geordnet und systematisiert wurden.