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Hallo, Kinder! Vielleicht habt Ihr ja schon einmal die eigenartigen Hosenröcke gesehen, die Sportler manchmal beim Kumdo, dem koreanischen Schwertkampf, oder auch im japanischen Aikido, anhaben?
Das mutet uns ein bisschen seltsam an, da wir gewöhnt sind, in einem schlichten Dobok zu trainieren. Der hat bei uns in der DTU meist sogar einen sehr bequemen V-Ausschnitt, während in anderen Verbänden durchaus noch traditionelle Anzug-Jacken (die mit zwei kleinen Kordeln auf jeder Seite zusammengebunden werden) üblich sind. Doch wo kommt er her, dieser Hosenrock, der auch Hakama genannt wird?
Dekorativ und praktisch
Nun, ganz klar aus den Zeiten der Samurai. Hier, im Mittelalter, zu Zeiten der großen Schwertfechter, waren Hosenröcke ein ganz gewöhnliches Kleidungsstück, das in allen möglichen Farben, Ausführungen und Qualitätsstufen getragen wurde. Schlicht und robust für die unteren Dienstgrade, die einfachen Fußsoldaten, die sich nichts Besseres leisten konnten. Verstärkt für berittene Truppen, die so ihre Beine im Kampf geschützt haben. Oder auch ganz edel, gar aus Seide, für Tanzführungen oder hoch-gestellte Persönlichkeiten, die es sich leisten konnten, den Hakama rasch zu ersetzen, sobald er zerschlissen war. Tatsächlich entspricht ein einfacher Dobok oder Gi (so wird der Kampfanzug in Japan genannt) eher der Unterwäsche der damaligen Zeit. Darüber wurden daher meist ein Hosenrock und eine weitere Jacke getragen.
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