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Jeden Monat stellt Ihnen Marc Sigle empfehlenswerte Neuerscheinungen vom Medienmarkt vor. Zum Beispiel:
Kampfkunst mit mehr Energie
Der in Spanien lebende Karatemeister Osamu Aoki stellte Mitte der neunziger Jahre ein System vor, das er „Bio-Energy“ nannte. Ich weiß noch, wie ich beeindruckt in der Halle stand und zusah, wie er seine Partner kontrollierte, ohne sie zu berühren. Ich wusste nicht, ob ich das, was ich da sah, für sehr beeindruckend halten oder als Scharlatanerie abtun sollte. Doch irgendwie begann ich mit der Zeit, an „Ki“ zu glauben. Petra Schmidt, eine Schülerin Aokis, hat vor einiger Zeit bereits ein Buch über die Philosophie von Ki, Karate und Kampfkunst geschrieben, in der sie zu erklären versuchte, wie „Ki-Karate“ funktioniert. Wobei man Ki natürlich nicht begreifen, sondern nur erfahren kann. Deshalb hat sie jetzt mit Tanja Mayer im Kristkeitz-Verlag das Buch „Ki-Karate – Vorbereitung, Ki-Übungen, Karate-Techniken“ veröffentlicht (ISBN 978-3-932337-47-5). Darin beschreiben die Autorinnen zahlreiche Übungen, die jeder in sein eigenes Kampfkunsttraining einbeziehen kann.
Dadurch wird die eigene Kampfkunst lebendiger, authentischer und gesünder. Die Übungen erinnern an das Qigong, jedoch stellen die Autorinnen sehr anschaulich den Zusammenhang mit den wichtigsten Karate-Grundtechniken dar. „Ki-Karate“ ist ein einzigartiges Buch für alle, die nach dem tieferen Sinn ihrer Kampfkunst suchen und bereichert sicher auch das Training von fortgeschrittenen Taekwondoin.
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