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Einen Umfrage des Zentrums für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln und der DKV Deutsche Krankenversicherung ergab: 40 Prozent der Deutschen erreichen nicht einmal die Mindestempfehlungen für Bewegung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) – und die sind wahrlich nicht sehr hoch gesteckt. Sportvereine und –schulen leisten vor diesem Hintergrund nicht nur einen wichtigen Beitrag zur sinnvollen Freizeitgestaltung, sondern auch für die Gesundheit der Bürger im Lande. Die Ergebnisse der Untersuchung im Einzelnen:
Nur 14 Prozent der Deutschen leben rundum gesund
Die GfK Nürnberg befragte für den DKV-Report „Wie gesund lebt Deutschland?“ bundesweit rund 2.500 Menschen nach ihren Alltagsgewohnheiten.vorgestellt. Damit wird das Gesundheitsverhalten der Deutschen in einer bisher nicht erreichten Tiefe analysiert.
Untersucht wurden die wichtigsten Aspekte für einen gesunden Lebensstil: die körperliche Aktivität der Menschen, die Qualität ihrer Ernährung, ihr Nikotin- und Alkoholkonsum und ihr Stressempfinden. Bei der Auswertung wurden jeweils gängige Benchmarks für die einzelnen Lebensstilbereiche verwendet, so etwa die Empfehlungen der WHO für ein Mindestmaß an körperlicher Aktivität und die Ernährungsempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Schwerpunkt der Erhebung war der Bereich Bewegung.
Nur 14 Prozent der Befragten erreichten die gesetzten Benchmarks in allen Bereichen – nur 14 Prozent der erwachsenen Deutschen leben also rundum gesund. Das heißt auch, dass die überwiegende Mehrheit der deutschen Bevölkerung nicht oder nur teilweise gesund lebt. Konkret: Über 40 Prozent erreichen nicht einmal die Mindestempfehlung an
Bewegung, über 50 Prozent ernähren sich nicht ausgewogen, über 25 Prozent rauchen, über 18 Prozent trinken in ungesundem Maße Alkohol und über 50 Prozent empfinden ungesunden Stress. Eine Fülle vor allem chronischer Krankheiten haben ihre Ursache zu großen Teilen in zu wenig Bewegung, ungesunder Ernährung und Übergewicht, das gilt besonders für Diabetes mellitus Typ II, Herz-Kreislauf-Krankheiten und Skelettbeschwerden.
Sie sehen die empfehlungen der WHO aus? und wie können Männer und Frauen dazu motiviert werden, mehr Sport zu treiben? - Erfahren Sie mehr darüber in unserer aktuellen Ausgabe.
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