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Universiade 2011

Gastgeber China glänzte

Von Tatjana Flade

Claudia Beaujean und Thomas Sommer hoten die einzige deutsche Taekwondo-Medaille bei der Universiade - die Wettkämpfer schieden in Shenzhen früh aus.

Die Universiade in Shenzhen vom 12. bis 23. August war ein sportliches Großereignis mit 10.622 Hochschulsportlern aus 152 Ländern, die sich in Wettkämpfen von Aerobic bis zum Zehnkampf maßen. Sogar Schach war vertreten. Nach den Olympischen Spielen 2008 in Peking und den Asienspielen im nahen Guangzhou (Kanton) im Vorjahr stellten die Chinesen erneut unter Beweis, dass sie keine Kosten und Mühen scheuen, um sich international sehr gut zu präsentieren. Helle, moderne Wettkampfstätten prägten das Bild in der südchinesischen Millionenstadt am Grenzübergang zu Hongkong. Die Taekwondo-Wettbewerbe fanden wie Judo, Fechten und Schach im Kongress- und Ausstellungszentrum im zentralen Bezirk Futian statt.

Leider verhalfen die guten Bedingungen den deutschen Taekwondoka bis auf eine Ausnahme nicht zu Höchstleistungen und Medaillen; allein die Formenläufer Claudia Beaujean und Thomas Sommer gewannen eine verdiente Bronzemedaille im Paarlauf. Nach einer Woche Judo startete Taekwondo am 18. August mit zwei Tagen Poomsae-Wettkämpfen. Beaujean und Sommer präsentierten sich bereits im Einzel gut. Sie hatten keine Mühe in der Vorrunde und im Halbfinale weiterzukommen, im Finale verdarben dann allerdings kleine Wackler in der Kumgang (Beaujean) und in der Pyongwon (Sommer) die durchaus realistischen Medaillenchancen.