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„Obschon es von großer Wichtigkeit für eine echte Kampfkunst ist, vernachlässigen die meisten Kriegskünste die Fähigkeit, richtig zu fallen und im selben Augenblick wieder hochzuspringen, um weiterzukämpfen oder zu entfliehen!“
So schrieb Stephen K. Hayes (der nach einem mehrjährigen Karate-Studium zum Ninjutsu wechselte) einst in der Falken-Sportbuchreihe „Ninja 2“. Nun könnte man natürlich einwenden, dass unser Taekwondo ja gar keine Kriegskunst mehr ist, sondern vielmehr eine olympische Sportdisziplin darstellt. Doch würden wir damit nicht unseren Kampfsport unnötig beschneiden und „klein machen“? Denn Choi und die Gründerväter betonten stets den Anspruch des Taekwondo, eine umfassende Kampfkunst zu sein. Im Idealfall sollten Taekwondo-Kämpfer gemeinsam mit Hapkido- oder Aikido-Stilisten trainieren (können) und dabei – salopp ausgedrückt – auch noch eine „gute Figur abgeben“.
Dabei ist es ja bis heute so, dass das Thema „Hosinsul“, Selbstverteidigung, gerade im DTU-Prüfungsprogramm einen wichtigen Teilaspekt darstellt. Ein Themenbereich, der kaum trainiert werden kann, wenn nicht zumindest die grundlegenden Aspekte des Fallens und Abrollens beherrscht werden. Denn sonst könnte sich der gehebelte und geworfene Partner verletzen. Zudem verweisen natürlich gerade die Jiu-Jitsu-Stilisten (und das völlig zu Recht) darauf, dass Kämpfe oftmals am Boden enden. Im Ernstfall müssten wir also zumindest halbwegs unbeschadet auf den Asphalt und auch wieder „hoch kommen“!
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