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Zu seiner aktiven Zeit war Özgür Günes einer er bekanntesten deutschen Taekwondo-Sportler: Er war Mitglied der Sportfördergruppe der Bundeswehr, regelmäßig für die Nationalmannschaft im Einsatz und holte Silbermedaillen beim World Cup 1998 in Sindelfingen sowie im selben Jahr bei der Europameisterschaft in Eindhoven. 2001 zog er sich aus dem Wettkampfgeschehen zurück und machte seine Sportbegeisterung zum Beruf. Wir sprachen mit dem erfolgreichen Personal Trainer.
TA: Herr Günes, was machen Sie heute beruflich?
Özgür Günes: Ich bin leidenschaftlicher Personal Fitness Trainer und Trainingsleiter beim Schönheitsinstitut „Die Ästheten“ in München.
TA: Was genau unterscheidet den Personal Trainer vom „normalen“ Trainer?
Özgür Günes: Der Personal Trainer hat ein weit höheres Anforderungsprofil. Er ist der direkte Ansprechpartner für ein individuelles Training, steht bei Bedarf mit einem Expertennetzwerk in Verbindung und fungiert auch als Gesundheitsberater. Ein erfolgreicher Personal Trainer muss in der Lage sein, unterschiedliche Krankheitsbilder, Bedürfnisse oder Wünsche des jeweiligen Gegenübers zu erkennen, zu analysieren und dann auch umzusetzen.
TA: Personal Trainer gilt als Traumberuf – können Sie das bestätigen?
Özgür Günes: Absolut. Wenn ich ehrlich bin, schlägt man sogar zwei Fliegen mit einer Klappe: Zum einen erbringt man eine wichtige Dienstleistung – was gibt es schon für eine höhere Bestimmung, als Menschen zu helfen. Gleichzeitig ist der Beruf auch vorteilhaft für die Gesundheit jedes einzelnen Personal Trainers, der sinnvolle Prävention bis ins hohe Alter betreiben kann.
TA: Gibt es Schattenseiten?
Özgür Günes: Es ist am Anfang etwas schwierig, einen Kundenstamm zu bekommen – aber mit der nötigen Konsequenz schafft man das.
TA: Wie ist Ihr Weg vom Leistungssportler zum Profi-Trainer verlaufen?
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