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Das Osterfest hat – wie viele unserer Feiertage – seinen Ursprung in heidnischen Bräuchen. Vermutlich stammt das Wort „Ostern“ von „Eostrae“, dem Namen der germanischen Frühlingsgöttin. Der Frühling war für die Menschen in der Vergangenheit ein echter Grund zum Feiern. Da sie weder Heizung noch elektrisches Licht kannten, lebten sie förmlich auf, wenn es im Frühling wieder heller und wärmer wurde und die Pflanzen austrieben. Ein Symbol für dieses neue Leben und die fruchtbare Natur war schon in Altertum das Ei. Für die Christen wurde das Ei zum Symbol für die Auferstehung - und daraus entwickelte sich nach und nach das Osterei. Seit dem 17. Jahrhundert war es üblich, zu Ostern Eier zu verschenken.
Natürlich nicht gewöhnliche Hühnereier, sondern schöne, mit Farbe und Bändern verzierte Exemplare. Dazu erzählten die Eltern ihren Kindern fantasievolle Geschichten, wer diese Eier gebracht hätte: der Fuchs, der Storch, der Kuckuck und auch der Palmesel mussten neben dem Hasen als Eierlieferanten herhalten. Das Rennen machte aber der Hase, der vor allem im Frühjahr als besonders fruchtbar galt. Da passte es gut, die Ostereier dem fleißigen Hasen unterzuschieben. Heute ist der Osterhase selbst ein Symbol für die Osterzeit und den Frühling.
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