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Stonehenge, Callanish, Carnac - prähistorische Monumente sind bedeutende touristische Anziehungspunkte. Auch Korea hat eine ganze Menge davon.
Was reizt den Besucher eigentlich an einer vorgeschichtlichen Steinsetzung? Wohl vor allem die Rätsel, die diese Steine aufgeben. Denn so sehr sich die Forschung auch bemüht: Eine Zeit, die keine Schrift kannte und aus der fast keine bildlichen Darstellungen überliefert sind, lässt sich ihre letzten Geheimnisse nicht entlocken. Stattdessen hat sie uns Monumente hinterlassen, die von Menschenhand errichtet wurden und die dennoch mit einer über Jahrtausende gewachsenen Naturgewalt vor uns stehen. Neben den Steinkreisen sind es vor allem die Dolmen, die die Fantasie anregen: Gebilde aus Tragsteinen und Steinplatten, die ursprünglich von Erde bedeckt waren. Wegen ihrer auffälligen Tisch-Form wurden sie von der Bevölkerung oft als Opfertische oder „Druidenaltäre“ interpretiert. Tatsächlich handelt es sich bei den Dolmen aber um Begräbnisstätten, wie Ausgrabungen zeigen.
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