Ein Pionier und Wegbegleiter des europäischen Taekwondo
Prof. Dr. h. c. Soo-nam Park (1947–2024)

Soo nam Park war eine der prägenden Persönlichkeiten des europäischen Taekwondo. Sein Tod am 14. Juni 2024 wurde in der gesamten Gemeinschaft mit großer Bestürzung aufgenommen.
Als Nationaltrainer, Verbandspräsident und Vizepräsident der European Taekwondo Union und von World Taekwondo hat er den Sport über Jahrzehnte hinweg entscheidend mitgestaltet. Besonders seine frühen Jahre bei den ersten Europameisterschaften 1976 in Barcelona zeigen, mit welchem Mut und Verantwortungsbewusstsein er auch in schwierigen Situationen handelte.
Trotz anfänglich schwieriger Bedingungen in Deutschland setzte er sich durch und führte das Team zu großen Erfolgen. Später brachte er seine Erfahrung in internationale Strukturen ein und war an zentralen Entwicklungen beteiligt. Dazu zählen die Etablierung der Poomsae sowie die Weiterentwicklung von Wettkampfformaten.
Was ihn besonders auszeichnete war nicht nur sein sportlicher Einfluss, sondern seine Persönlichkeit. Er war bodenständig, vorausschauend und dem Taekwondo stets verpflichtet.
Sein Vermächtnis lebt weiter in den Strukturen, die er mitgeprägt hat, und in den Menschen, die er auf seinem Weg begleitet hat.







