Premiere auf höchstem Niveau

 

German Open Poomsae setzen Maßstäbe

Die Premiere der German Open Poomsae als G1-Turnier in Wiesbaden war weit mehr als ein sportlicher Erfolg – sie markiert einen wichtigen Entwicklungsschritt für den gesamten Technikbereich in Deutschland. Im Gespräch mit DTU-Vizepräsidentin Technik Katrin Paschke wird deutlich, welche Dynamik aktuell im Poomsae-Sport steckt: Der internationale Anspruch wächst, die Leistungsdichte steigt, und zugleich rücken Themen wie Professionalisierung, Sichtbarkeit und strukturelle Förderung stärker in den Fokus.

Paschke zieht ein insgesamt sehr positives Fazit, sieht aber auch konkrete Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung – etwa in der Inszenierung und Zuschaueransprache. Besonders spannend: ihr Blick nach vorn. Mit Blick auf die Weltmeisterschaft in Korea formuliert sie klare Ziele für das deutsche Team und spricht offen über notwendige Strukturen, um den Technik-Leistungssport langfristig noch erfolgreicher aufzustellen.

Auch organisatorisch bietet das Turnier interessante Einblicke. Gastgeber Kai Müller berichtet von der Idee, nicht nur ein weiteres Turnier auszurichten, sondern bewusst neue Maßstäbe zu setzen. Mit großem ehrenamtlichem Einsatz, viel Liebe zum Detail und einem klaren Fokus auf die Athleten entstand ein Event, das international Beachtung fand. Gleichzeitig zeigt er auch die Herausforderungen auf – von kurzfristigen Planungsphasen bis hin zu Terminüberschneidungen im internationalen Kalender.

Seine Schilderungen machen deutlich, wie viel Engagement hinter einer solchen Veranstaltung steckt und welche besonderen Momente entstehen, wenn aus monatelanger Vorbereitung schließlich ein Turnier auf höchstem Niveau wird.

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