Der Geist des Taekwondo
Hongik

Was bedeutet es, den Geist des Taekwondo im Alltag zu leben? In seiner neuen Kolumne beschäftigt sich Jeong In-cheol mit Hongik (弘益), dem Gedanken, die eigenen Fähigkeiten zum Wohl anderer einzusetzen. Seine Arbeit mit US-Soldaten in Korea hat ihm gezeigt, dass dafür nicht immer große Taten notwendig sind. Manchmal genügt schon eine kleine Geste.
In seiner vorherigen Kolumne berichtete der ehemalige Kukkiwon-Professor von seinem schwierigen Weg zum Rettungsschwimmer-Zertifikat. Damals stand Geukgi, die Selbstüberwindung, im Mittelpunkt. Inzwischen hat ihm diese Erfahrung eine neue berufliche Möglichkeit eröffnet: Er arbeitet in einem Fitnessstudio auf dem US-Militärstützpunkt Camp Casey in Korea und ist während der Sommersaison zusätzlich als Rettungsschwimmer tätig.
Schon zuvor hatte Jeong In-cheol amerikanische Soldaten im Taekwondo unterrichtet. Doch erst durch seine tägliche Arbeit im Fitnessstudio lernte er eine andere Form des Miteinanders kennen. Freundliche Begrüßungen, kurze Gespräche und kleine Hilfestellungen ließen ihn darüber nachdenken, was es eigentlich bedeutet, anderen Menschen von Nutzen zu sein.
„Vielleicht beginnt Hongik gerade bei den ganz kleinen Dingen.“
Für Jeong In-cheol ist daraus eine neue Erkenntnis erwachsen: Die eigenen Fähigkeiten gewinnen an Bedeutung, wenn man sie nicht nur für sich selbst einsetzt. Ob Taekwondo, Englischkenntnisse oder die Ausbildung zum Rettungsschwimmer – entscheidend ist, was man damit für andere bewirken kann.
So beschreibt er seine persönliche Entwicklung als einen Weg von Geukgi zu Hongik: von der Überwindung eigener Grenzen hin zum Dienst an anderen.
Mehr über Jeong In-cheols persönliche Erfahrungen mit den US-Soldaten in Korea, die Bedeutung von Hongik im Taekwondo und seine Erkenntnis, wie kleine Gesten und alltägliche Hilfsbereitschaft den Geist des Taekwondo lebendig werden lassen, lesen Sie in seiner Kolumne in der Oktoberausgabe von Taekwondo Aktuell:
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Mehr über Jeong In-cheols Erfahrungen bei seiner Arbeit mit den US-Streitkräften in Korea, die Bedeutung von Hongik als Ausdruck des Taekwondo-Geistes und seinen persönlichen Weg von der Selbstüberwindung zum Dienst an anderen sowie die Frage, wie schon kleine Gesten im Alltag einen positiven Unterschied machen können, lesen Sie in seiner Kolumne in der Oktoberausgabe von Taekwondo Aktuell:
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