Eine Schule der Weisheit
Zum 80-jährigen Jubiläum des Jidokwan

Am 3. März 2026 feiert der Jidokwan sein 80-jähriges Bestehen – und damit eine der wichtigsten Wurzeln des modernen Taekwondo. Was 1946 in Seoul als Chosan Yeonmugwan begann, wurde zur Keimzelle des Kyorugi, zur Heimat zahlreicher Pioniere – und zu einer Schule, deren Einfluss bis heute in Kukkiwon und World Taekwondo nachwirkt.
Für Taekwondo Aktuell öffnete Jidokwan-Präsident Lee Seung-wan die Türen des Hauptquartiers in Seoul-Gangnam. In einem seltenen, persönlichen Gespräch spricht er über Verantwortung, Tradition und die besondere Philosophie seines Kwans: Warum Führung hier bewusst weitergegeben wird, weshalb der Jidokwan nicht lebenslang von einem Präsidenten geleitet wird – und warum Taekwondo mehr sein muss als ein Medaillensport.
Doch der Blick zurück reicht noch viel weiter. Auf Basis der offiziellen 80-Jahre-Festschrift des Jidokwan zeichnet Taekwondo Aktuell die entscheidende Frühphase des Taekwondo nach – jene kaum bekannte Zeit zwischen 1945 und 1970, in der geheime Trainings, erste Vollkontaktkämpfe, Nationalmannschaften und Regelwerke entstanden. Viele der Männer, die später Kukkiwon und WT formten, hatten ihre Wurzeln im Jidokwan.
Namen wie Lee Jong-woo oder Lee Seung-wan stehen für eine Generation, die Taekwondo nicht nur kämpferisch, sondern strukturell auf die Weltbühne brachte – lange bevor unser Sport olympisch wurde.
Was Sie hier lesen, ist nur ein Einblick in eine Geschichte, die 80 Jahre Taekwondo geprägt hat.
Die vollständige Jubiläumsreportage – mit Interview, historischen Hintergründen, exklusiven Zitaten und Archivmaterial – lesen Sie in der neuen Ausgabe von Taekwondo Aktuell.
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