20 Jahre Poomsae-Weltmeisterschaften
Zeit für einen qualitativen Wandel in der Poomsae-Bewertung

Bei der 20. Auflage der Poomsae-Weltmeisterschaften in Chuncheon zeigte sich erneut, wie stark sich das internationale Niveau entwickelt hat. Großmeister Ik-pil Kang nimmt das Jubiläum zum Anlass, eine grundlegende Weiterentwicklung der Bewertungskriterien anzuregen. Nicht allein die Präzision einer Technik soll entscheidend sein, sondern vor allem die Qualität ihrer Ausführung.
Seit der ersten Poomsae-WM 2006 haben zahlreiche Nationen technisch und athletisch erheblich aufgeholt. Für Großmeister Kang, der selbst bei der Premiere Gold gewann und heute als Senior-Professor für Poomsae am Kukkiwon tätig ist, stellt sich deshalb eine grundlegende Frage: Was macht künftig den Unterschied?
„Poomsae ist Bewegung“, betont er. Entscheidend sei nicht nur, welche Position ein Athlet einnimmt, sondern auch, wie er sie erreicht. Gewichtsverlagerung, Körperkoordination, Kraftübertragung, Rhythmus und Atmung müssten deshalb stärker in die Bewertung einfließen.
Kang schlägt vor, die sechs Punkte für die Präsentation anhand klar definierter Kriterien neu zu strukturieren und damit eine gemeinsame Grundlage für Athleten, Trainer und Kampfrichter zu schaffen.
Mehr über Großmeister Ik-pil Kangs Vorstellungen zur Zukunft der Poomsae, seine konkreten Vorschläge für das Bewertungssystem und die Bedeutung der Bewegungsqualität lesen Sie in seinem Gastbeitrag in der aktuellen Ausgabe von Taekwondo Aktuell:
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Mehr über Großmeister Ik-pil Kangs Vorstellungen zur Zukunft der Poomsae, seine Vorschläge für eine Weiterentwicklung des Bewertungssystems und die Frage, warum künftig nicht nur Präzision, sondern vor allem die Qualität der Bewegung entscheidend sein sollte, lesen Sie in seinem Gastbeitrag in der aktuellen Ausgabe von Taekwondo Aktuell:
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